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Informationen aus der Schulmedizin durch den SRW PDF Drucken E-Mail
Am 07.11.2008 in der Zeit von 22.00 bis 23.30 Uhr im SWR lief die Sendung Nachtcafé mit dem Titel „Patient Krankenhaus“:

Bei der in dieser Talkrunde sitzenden Handballerin Tanja Koopmann, heute 39 Jahre alt, wurde im Alter von 34 Jahren in einer Sportklinik, also vor gut 4 ½ Jahren, eine Arthroskopie des rechten Kniegelenks (Gelenköffnung und Inspektion) gemacht, die scheinbar gut verlief.

Ein paar Tage danach schwoll das Knie an, war heiß und schmerzte stark. Bei der erneuten Vorstellung in der Klinik erhielt sie eine Spritze gegen Schmerzen und wurde wieder nach Hause geschickt. Die Schmerzen wurden aber immer unerträglicher. Daraufhin wurde dann in der Klinik erneut am Knie operiert.


Schließlich wurde eine Kniegelenkinfektion durch einen Hospitalkeim diagnostiziert.

Die eitrige Entzündung besteht nun schon weit über 4 Jahre so. Inzwischen wurde sie mehr als neunzigmal (90) operiert, lag deshalb über anderthalb Jahre in Krankenhäusern. Chronische Schmerzen überschatten immer noch ihr Leben.
Sie hat heute im rechten Schienbein eine Osteomyelitis (Knochenmarkentzündung). Jetzt sind sich die behandelnden Ärzte nicht ganz sicher, ob das rechte Bein amputiert werden muss oder nicht. Auf jeden Fall ist die 39jährige Mutter schon jetzt arbeitsunfähig und lebt von Hartz IV.


Zum Nutzen der Arthroskopie hat Prof. Dr. William Tipton (MD, PhD),
Mitglied der Amerikanischen Akademie der Orthopädischen Chirurgen,
schon vor Jahren Stellung genommen:


„Ich bin sowohl Arzt als auch Patient. Mein Knie ist total “verbeult“, aber ich werde mir keine Arthroskopie machen lassen. Ich weiß ja, dass sie nichts bringt“

 
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