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Knochenerkrankungen PDF Drucken E-Mail

Betr.: PERTH - Magnetfeldtherapie bei Rebekka K.

Ich habe eine Tochter, die an Glasknochen leidet. Mit 3 Jahren hatte sie einen Oberschenkelbruch, der nicht richtig ausheilen wollte. Es bildete sich ein Falschgelenk, das den Oberschenkel stark deformierte. Im Laufe der nächsten Jahre wurde diese Bruchstelle mehrfach operiert, immer wieder angefrischt, auch einmal ein Knochenstück in diesem Bereich ganz entfernt. Aber trotz allem bildete sich kein richtiges Knochengewebe in diesem Bereich.

Etwa mit 6 Jahren wurde der Oberschenkel mit einem Steinmann-Nagel versorgt, einem Nagel, der im Hohlraum des Oberschenkelknochens liegt und den Knochen so stabilisiert.
Etwa alle 2 Jahre musste der Nagel gewechselt werden, dassdurch das Wachstum der Nagel meistens unten, also über dem Knie, aus dem Knochen austrat. Auch bei diesen Nagelwechseln wurde die Pseudarthrose immer wieder angefrischt, heilte aber nicht aus.

Im letzten Jahr stellten wir unsere Tochter erstmalig im Krankenhaus der Augustinerinnen in Köln vor.
Hier in der Orthopädie hat man sich in der Kinderorthopädie auch auf die Behandlung von Kindern mit Glasknochen spezialisiert. Sie bekam einen sogenannten Baileynagel, der sich beim Wachstum auseinanderzieht. Also normalerweise, wenn keine Komplikationen auftreten, nicht so häufig oder manchmal gar nicht gewechselt werden muss.

Hier sprach man erstmals die Möglichkeit der PERTH Magnetfeldtherapie an, die die Knochenheilung unterstützen sollte.
Auch unser Hausorthopäde hatte schon gute Erfahrungen mit dieser Therapie gemacht und so wurde diese dann bei unserer Tochter angewendet.
Sie macht jetzt regelmäßig 2 mal täglich seit etwa 10 Monaten diese PERTH Magnetfeldtherapie und in den Röntgenkontrollen zeigt sich eine langsame aber stetige Besserung der Pseudarthrose.

Auch in der Zeit nach den Gipsbehandlungen, wenn sie immer wieder neu Laufen lernen muss, war die PERTH Magnetfeldtherapie eine Hilfe. Während der Krankengymnastik zum Muskelaufbau treten häufig auch Schmerzen (Muskelkater) auf. Auch diese Beschwerden bessern sich durch die PERTH Magnetfeldtherapie.

gez. Maria K.

Alte Straße 12
49176 Hilter
Abschrift des von der Mutter unterzeichneten Originals

 
Mitteilung über die Behandlung einer
Osteogenesis imperfecta (Glasknochenkrankheit)
Gemeinschaftspraxis für Orthopädie Dr. med. W. Biermann Dr. med. K. Haunhorst
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Herrn
Dr. med. Werner
Straße 6, Nr. 95 A
13059 Berlin    
31.01.2003/D
Frau Rebekka K., geb. 11.06.1990

Sehr geehrter Herr Kollege,

bekannt ist eine Osteogenesis imperfecta. Bereits während der Geburt erstmals Oberschenkelfraktur rechts. In den Folgejahren multiple Frakturierung. Bei einer Oberschenkelfraktur links im Alter von 3 Jahren trat am Übergang vom proximalen zum mittleren Drittel eine Pseudarthrose auf, die in den Folgejahren trotz mehrfacher Operationen mit Nägeln, Verplattungen und Druckinstrumentarium nicht zur Ausheilung kam.

Rebekka ist mehrfach mit verschiedensten Osteosyntheseinstrumentarien im Bereich beider Oberschenkel operiert worden. Bei multiplen Eingriffen am linken Oberschenkel wurde jedes Mal die Pseudarthrose des proximalen Femurs mitangefrischt, ohne dass es zu einer Durchbauung kam.

Nach einer Neuosteosynthese des linken Femurs mit Bailey-Nagel und Anfrischung der Pseudarthrose im September 2001 wurde im Dezember 2001 mit einer PERTH-Magnetfeldtherapie begonnen. Erstmals zeigte sich bei Röntgenkontrollen Mitte Februar 2002 eine zunehmende Durchbauung der Pseudarthrose. Die weiter distal gelegenen Korrekturosteotomien bei Verbiegung des Femurschaftes waren komplett verschlossen.
Die nächste Röntgenkontrolle nach 3 Monaten unterblieb, dassRebekka 3 Tage vor der Untersuchung aus dem Rollstuhl stürzte und sich den rechten Oberschenkel brach.

Nach einer erneuten Osteotomie im Krankenhaus der Augustinerinnen in Köln wurde die PERTH-Therapie zunächst ausgesetzt und erst Mitte Juli 2002 die regelmäßige PERTH-Therapie fortgesetzt.

Drei Monate später zeigte eine erneute Röntgenkontrolle wiederum eine Zunahme der Durchbauung. Es wurde Schritt für Schritt auf eine Belastung des Beines bei krankengymnastischen Übungen übergegangen.

Die letzte Röntgenkontrolle wurde jetzt am 30.01.2003 durchgeführt. Hierbei ist die Pseudarthrose komplett durchbaut und der ehemalige Pseudarthrosenspalt nur als diffuse Aufhellungslinie erkennbar. Die Frakturen des rechten Oberschenkels und Osteotomien sind zwischenzeitlich soweit gefestigt, dass eine volle Belastung möglich ist.

Mit freundlichem Gruß

gez. Dr. med. W. Biermann
Abschrift des vom Arzt unterzeichneten Originals