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Literaturhinweise zur Therapie mit pulsierenden elektromagnetischen Feldern (PEMF) Seite 1 PDF Drucken E-Mail
Es gibt eine Fülle von experimentellen und klinischen Angaben die beweisen, daß ein externes elektromagnetisches Feld (PEMF) mit überraschend niedrigen Stärken einen profunden Effekt auf eine Vielfalt von biologischen Systemen haben kann. Das hat zu der klinischen Anwendung der PEMF-Signale bei einer Fülle verschiedenster Erkrankungen geführt. Während der letzten zwei Jahrzehnte wurden weltweit Hunderttausende von Patienten erfolgreich mit den unterschiedlichsten Magneto-Therapie-Systemen behandelt und sowohl Grundlagen- sowie klinische Studien zeigen die Vorteile dieses relativ neuen Verfahrens in der Medizin. Die schnelle Entwicklung in der Fertigungstechnologie und die zunehmende Anwendung der Geräte zur Therapie mit nichtionisierender Strahlung weist daraufhin, daß wir uns am Beginn einer Revolution in der Medizin befinden.
Literaturhinweise zur Therapie mit pulsierenden elektromagnetischen Feldern (PEMF)

 

Magnetfeldtherapie (MFT)
Magneto-Resonanz-Therapie (MRT)
Pulsierende Energie-Resonanz-THerapie (PERTH)

 

  • Plattner, J, Werner, R, "ENERGIE - Quelle des Lebens und Maßstab der Gesundheit." Everfield Holdings Pty. Ltd., A.C.N. 079 053 268, 567 Hay Street, Daglish, 6008 Western Australia, Vertrieb in Deutschland: I. Werner, Straße 6 Nr. 95 A, D - 13059 Berlin, Fax-Best.: 030/98639933
  • Becker, RO, Der Funke des Lebens, R. Piper GmbH & Co. KG, München, ISBN 3-492-12002-4
  • Beier, W, Einwirkung magnetischer Felder auf biologische Systeme. Biophysik, VEB Thieme Verlag, Leipzig (1968)
  • Coudenhove, J, Thuile, C, Heilende Schwingungen - Die Kraft des Magnetfeldes, Molden Verlag Wien, ISBN 3-85485-038-7
  • Hanusch, KH, Magnetfeldtherapie - Schmerzen lindern - natürlich und ohne Nebenwirkungen, Jopp Verlag, ISBN 3-89698-102-1
  • Lechner, F, Ascherl, F., Kraus, R., Schmitt-Neuerburg, W., Stürmer, K.P., Blümel, G., Elektrostimulation und Magnetfeldtherapie: Anwendung, Ergebnisse und Qualitätssicherung, Schattauer, F.K. Verlagsgesellschaft mbH, (1989), ISBN 3-7945-1337-1
  • Mayer-Tasch, PC, Manulat, BM; Strom des Lebens - Strom des Todes, Fischer alternativ, Frankfurt/M 1995,
  • Ludwig, W, Informative Medizin, VGM Verlag für Ganzheitsmedizin, Essen (1999), 3-88699-050-8
  • Stemme, O, Physiologie der Magnetfeldbehandlung, Dr. Otto Stemme Verlag, München, ISBN 3-9803094-0-1
  • Warnke, U, Der Mensch und die 3. Kraft. Popular Academic Verlag Saarbrücken (1994), ISBN 3-929929-03-1
  • Warnke, U, Risiko Wohlstandsleiden. Popular Academic Verlag Saarbrücken (1993), ISBN 3-929929-02-3
  • Warnke, U, Organismus im Takt. Popular Academic Verlag Saarbrücken (1995)
    ISBN 3-929929-07-4
  • Werner, R, Magnetfeldtherapie bei Schmerzen, in: Der Schmerzpatient in der Praxis, 12/98 (Bd. 2, 3/36), Herausgeber PD Dr. med. habil. Taubert, K., Spitta Verlag, Balingen, ISBN 3-921883-63-6
  • Whitaker, J, Adderly, B. Schmerzfrei durch Magnetfeldtherapie. Ehrenwirth Verlag, München (1999), ISBN 3-431-04000-4
  • Torossian, T, Magnetfeldtherapie - Richtig gemacht, NeoMedica, Wien 1999, ISBN 3-9500505-5-8 
  • Rodari, P, Über ein neues elektrisches Heilverfahren, Berliner Klinische Woche 24, 652-655 (1901)

In vielen Einzelbeobachtungen werden die Wirkungen des MF (100 Hz) nach K. Müller geschildert: Phosphenerscheinungen, Geschmackssensationen, prompte Schmerzreduzierung, Ödemreduktion und Herzwiederbelebung beim Frosch.
Als Indikationen werden genannt:
Neuralgien 57 Fälle, davon 22 Ausheilung, 18 Besserungen, 16 nicht gebessert
Schlafstörungen schnell gebessert
Neurasthenie und Neurosen werden gebessert oder geheilt
Poliomyelitis, es tritt eine deutliche Besserung nach ca. 40 Sitzungen ein
Gicht, die Schwellungen und die Schmerzen gehen zurück.

  • Lilienfeld, C., Institut für elektromagnetische Therapie

Der Elektromagnetismus als Heilfaktor. Therapie der Gegenwart 390-395 (Sept. 1902)
Innerhalb eines halben Jahres sammelte der Autor als Arzt klinisch-therapeutische Erfahrungen mit einem magnetischen 100 Hz-Wechselfeld (System Konrad Müller). Die Behandlungshäufigkeit schwankte zwischen 10 und 50 Applikationen. Die Indikationen für die MFT werden in einer Tabelle vorgestellt. Es wurde Besserung und auch Heilung beobachtet. Indikationen:

  1. Periphere Neurosen wie Neuralgien usw.
  2. Entrale Neurosen, wie Neurasthenie, Hemicranie usw.
  3. Neurosen innerer Organe
  4. Organische Nervenkrankheiten wie Tabes dorsalis
  5. Muskelerkrankungen wie chronischer Rheumatismus musculorum
  6. Gelenkerkrankungen
    Da die meisten Leiden chronischer Art waren, wird im Magnetfeld der Heilungserfolg gesehen. Vor allem die schmerzlindernde Wirkung war oft eklatant. Myositis, Leukämie und ein Tumor der Medulla oblongata zeigten keine Besserung.
  • Sarbo, A. v., Universität Budapest, Ungarn, Klinische Erfahrungen über den therapeutischen Wert der elektromagnetischen Behandlung, Deutsche Med. Wochenschr. 2, 35-37 (1903)

Mit Hilfe des MF-Gerätes von E.C. Müller (50 Hz, ca. 20 mT Induktion) werden verschiedene Krankheiten angegangen:
Neuralgien: 17 Fälle, davon 14 Nervus trigeminus betreffend, 5 Fälle geheilt, 6 Fälle wesentlich gebessert, 6 Fälle unbeeinflußt, Heilung nach 10 bis max. 31 Sitzungen.
Ischias: 13 Fälle, davon 2 vollständig geheilt, 4 wesentlich gebessert, 4 ohne Einfluß, Erfolg nach min. 25 bis max. 66 Sitzungen.
Lumbago: Rheumatismus musculorum immer prompte Erfolge, unmittelbar nach der ersten oder zweiten Sitzungen ließen die Schmerzen nach. Nach weiteren Sitzungen erfolgt Ausheilung.
Gastritis: Schmerzreduzierung prompt, rege peristaltische Bewegung und Stuhlentleerung.
Nervöse Herzstörungen: Große Erfolge.
Agrypnia: In 17 von 19 Fällen günstige Beeinflussung des Schlafes. Hervorragende Wirkung bei frontooccipitaler Applikation des PEMF.
70% aller behandelten Fälle, wie Ischias, Lumbago, Rheumatismus, Cephalgie, Topoalgie sowie Tabeserkrankungen und Agrypnia weisen eine günstige Beeinflussung auf.

  • Martin, K., Sanatorium Lorettoberg, Freiburg i.B., Über elektromagnetische Therapie.
    Zeitschr. f. diätetische und physikal. Therapie 12, 145-149 (1909)
"Das Verfahren der MF-Applikation mit einem Solenoid und Eisenkern ist bereits 1898 eingeführt worden, hat sich aber nicht allgemein verbreitet, obwohl bereits 1909 50 Publikationen die Wirksamkeit propagieren. Direkte physiologische Wirkungen des PEMF sind demnach:
- subjektive Lichtempfindung (Phosphene)
- Vermehrung des Oxyhämoglobins um 5-25% nach 15-20 Minuten Applikation
Allgemein wird das Magnetfeld als beruhigender und antineuralgischer, ermüdender, direkt schlaffmachender Faktor anerkannt ("physikalisches Narkotikum").
Der neue Apparat nach Müller arbeitet außer mit magnetischer Energie gleichzeitig mit Vibration, Wärme, Oszillation und Faradisation. Täglich wird halbstündlich behandelt, 15-20 Sitzungen sind für therapeutische Zwecke meistens ausreichend, in besonderen Fällen werden 60 Sitzungen veranstaltet bzw. zweimal täglich behandelt.
Nach 4000 Sitzungen des behandelnden Arztes kann folgendes festgehalten werden: Im Endeffekt ist niemals eine Verschlimmerung der Krankheit bzw. der Symptome aufgetreten, aber in den Anfangssitzungen sind gewisse Reizerscheinungen häufig ("reaktive Phase"). Für die therapeutischen Effekte wird arterielle Hyperämie verantwortlich gemacht.


  • Kahane, M., Über magnetische Sensibilität, Wiener Medizinische Wochenschrift (1918)
Behandelt wurden rheumatische Erkrankungen, Neurasthenie, Epilepsie, Tabes und Lähmungen nach Schlaganfall. Rheumatische Erkrankungen mit 33,3% Heilungserfolg und 91,6% günstiger Beeinflussung; die übrigen Erkrankung mit positiver Beeinflussung. Die positiven Erfolge werden erklärt mit einer molekulären Umlagerung in den kranken Geweben zu physiologischer Norm: Harnsäureablagerungen in den Gelenken werden dadurch in Lösung gebracht.

  • Degen, I.L., Medizinisch-Wissenschaftliches Institut, Kiew, Ukraine, Therapeutic Effect of Constant and Low-Frequency Alternating Magnetic Fields (Review of the Literature). Vracebnoje delo 3, S. 124-128 (1971)

Bei chronischer Belastung durch bestimmte MF am Arbeitsplatz sind negative Auswirkungen zu befürchten. Zeichen eines MF-Einflusses sind Hyperämie der Hände, lokale Erhöhung der Temperatur sowie Veränderungen des Epitheliums.


Literaturüberblick über Einflüsse des Erdmagnetfeldes

Überblick über die Therapie mit PEMF.
Positiv beeinflußt werden:
chronische Magengeschwüre, Hämodynamik, Parkinsonismus, Polyarthritis, chron. Bronchitis, Asthma bronchiale, Hepatitis, Thrombophlebitis, Blutbild, Zentrales Nervensystem, Herz-, Arterien- und Venenerkrankungen (Absenkung des Herzrhythmus).
Die Darmaktivität vergrößert sich im PEMF und bei weißen Ratten wird ein diuretischer Effekt deutlich.

Bei Versuchen zum Wirkungsmechanismus zeigen sich folgende Hinweise:
Das PEMF wirkt unspezifisch und vornehmlich normalisierend. Bei 1000 Oe. erhalten sedimentierte Erythrocyten eine Rotationsbewegung um die eigene Achse. Gele formieren sich im MF, Lösungsmittel und gelöste Substanzen als kolloidale Systeme werden verändert. MF-Einflüsse auf das ZNS sind unbestreitbar. In der klinischen Praxis werden die ausgeprägtesten Therapieerfolge mit niederfrequenten, wechselnden oder statischen MF erreicht. Bei Feldstärken von 45 Oe (50 Hz) werden lediglich Spannungen um ca. 0,4 mV in Nerven induziert. Obwohl Aktionspotentiale nicht direkt auslösbar sind, kann durch Ergographie der Einfluß niederfrequenter Wechselfelder auf die Schultermuskulatur gemessen werden. Das PEMF senkt die Ermüdung des Muskels und regeneriert die Kraft.
Insgesamt sind von ausnahmslos chronischen Fällen im PEMF 80% geheilt oder gebessert. Dazu gehören Neurasthenie, Migräne, Neuralgien, Ischias, Asthma bronchiale, Gicht, Rheuma, Hämorrhoiden, Phlebitis, Varizen, Schlaflosigkeit.

  • Ehrmann, W., Leitner, H.V., Ludwig, W., Persinger, M.A., Sodtke, W., Thomas, R., Fachabteilung für Innere Krankheiten Tübingen, Hamburg und Norderstedt; Environmental Psycho-physiological Laboratory Laurentian University Ontario, Therapie mit ELF-Magnetfeldern. Zeitschr. f. Physikal. Medizin 5/4, 161-176 (1976)

Nach einer übersichtliche, erklärenden Einleitung werden die Ergebnisse von Pilotstudien beschrieben. Mit Erfolgen von 73% bis 94% (!) gegenüber Placebo von 14% - 33% können Magnetfelder (4 bis 12 Hz, 30 mA/m bis 300 mA/m) diverse Krankheiten wie Migräne, Urethritis, grippale Infekt, Phantomgliederschmerzen bessern bzw. heilen.

  • Karaleewa, J.W., NZFLR Sofia, III, Nat. Symposium für MFT Sofia (1995)

Struktur und Dynamik der Anwendung der Magnetfeldtherapie bei chronischen Erkrankungen,
Die Magnetfeldtherapie als physikalische Heilmethode - sie bestätigt sich ständig in der medizinischen Theorie und Praxis für Prophylaxe und Heilung. Aus unserer wissenschaftlichen Beobachtungen läßt sich feststellen, daß diese Art Behandlung bei fast allen chronischen Erkrankungen erfolgreich anzuwenden ist. Die gemachten Beobachtungen im Bereich der Physiotherapie des NZFLR: Während der Jahre 1992, 93, 94 wurden insgesamt 274.594 Behandlungen durchgeführt. Davon erfolgten 92.128 mit dem PEMF, d.h. fast ein Drittel aller in der Physiotherapie behandelten Kranken.
Die dynamische Analyse zeigt ein ständige steigendes Tempo. Von 27.054 Behandlungen in 1992 wuchsen sie auf 29.997 in 1994. Die sozial-ökonomische Einschätzung der Magnetfeldtherapie gegenüber der medikamentösen Heilung drückt sich aus im fehlenden schädlichen Einfluß auf die Kranken, in ökonomischen Vorteilen, in mangelnden Nebenwirkungen und im guten Heilungseffekt.

  • Markov, M.S., Mount Medical Center, New York, USA, III. Nat. Symposium für MFT Sofia (1995), Biophysical Models of Electromagnetic Field Therapy of Soft Tissue.
Die Verbindung des PEMF mit einem lebenden System kann durch ein Drei-Stufen-Model untersucht werden, das die Transduktion, Amplifikation und die Expression einschließt: (1) die Energie des PEMF muß umgewandelt werden in eine biochemische Energie um weitere biochemische und/oder biophysikalische Veränderungen zu sichern; (2) die Amplifikation des initialen biophysikalischen Wandels wird durch das Feld getriggert; (3) die Expression, die sich ereignen könnte durch die intra- und extracellulären Veränderungen. Jede elektromagnetische Stimulierung startet mit einer Identifizierung der elektromagnetischen Signalparameter auf die gewünschten Zielgewebe. Die Fähigkeit des PEMF, biologische Prozesse zu modellieren ist zuerst am physiologischen Status verletzter Gewebe festgestellt worden, das hier mehr oder weniger eine physiologisch relevante Antwort erzielt und zweitens durch das Erreichen der effektiven Dosis, d.h. die im Zielgewebe induzierten magnetischen und elektrischen Felder.

Was die Wundheilung betrifft, wurden viele entdeckte Mechanismen für die von den PEMF initiierten Bioeffekte genannt: Effekte des sympathischen Zustand, Effekte auf die Plasmaproteine, die Alteration in den Fibroblasten und Makrophagenproliferation, die Acceleration der Kollagensynthese, Effekte einer Vasokonstriktion, die in eine Vasodilatation wechselt, Effekte bei den Freien Radikalformationen und ihrem Verhalten in biochemischen Reaktionen. Während des Verlaufes von klinischen Studien hat die Applikation eines PEMF für das Ausschwemmen von traumatischen Ödemen in den letzten Jahren eine zunehmende Bedeutung erlangt. Die Ergebnisse der PEMF-Therapiestudien bei Tieren und beim Menschen zeigen deutlich, daß die Ödeme durch diese Art von physikalischer Therapie reduziert werden. Das PEMF-Verfahren bringt ein gleichmäßigeres und berechenbareres Signal in das Gewebe als oberflächliche Kontaktelektroden das vermögen. Die Behandlung ist athermal und aus diesem Grunde ist die PEMF-Dosierung definiert durch den Zeitraum der im Gewebe induzierten magnetischen und elektrischen Felder und der entstehenden Stromdichte.

Trotz eines Fehlens detaillierter Dosierungsstudien, beweisen die erfolgreichsten klinischen Ergebnisse dieser nichtinvasiven PEMF-Therapie eine erhöhte Rate der Wiederherstellung von Organgeweben (soft tissue) und des Nervenwachstums sowie der Nervenregeneration, einer schnelleren Resorption von Hämatomen und einer Reduzierung von Schmerz und Ödemen.
  • Bassett, C.A.L., Beneficial Effects of Electromagnetic Fields. J. Cell. Bio-Chem. 51/4, 387-393 (1993)

Bassett berichtet über die neu hinzugekommenen Indikationen für die Magnetfeldtherapie: Nervenregeneration, Wundheilung, bessere Einheilung von Transplantaten, Diabetes, Herzinfarkt, Vergrößerung des Herzminutenvolumens.

Diabetes

  • Kuliev, Babajev, Achmedova, Ragimova, Treatment of Suppurative Wounds in Patients with Diabetes mellitus by Magnetic Field and Laser Irridiation, Chirurgija Mosk. (7-8), 30-33 (1990)

An 119 Patienten mit eitrigen Wunden durch Diabetes mellitus wurde die Wirkung von Magnetfeldbehandlung, Laser und einer Kombination der beiden Verfahren untersucht. Es wird gezeigt, daß die Kombination von Laser und Magnetfeld die schnellsten Heilungserfolge bringt.

Department of Microbiology School of Medicine Loma Linda University, USA
Lau, B.H.S., Effect of Low Frequency Low Intensity Electromagnetic Field on Diabetic Neuropathy, Scientific Report (1982)
21 Patienten mit diabetischer Neuropathie werden mit Biopulse nach folgendem Schema behandelt: Pro Behandlung 10-15 Minuten bei 20-60 Gauß Magnetfeld-Amplitude und 12 Hz Magnetfeldfrequenz. In der ersten Woche erhalten die Patienten 5 Behandlungen täglich und in den folgenden Wochen nur noch 3 Behandlungen. je Woche.
Der Verlauf der Krankheit wird nach klassifizierten Symptomen beurteilt, verglichen mit einer gleich großen Anzahl von Kontrollpatienten ergeben folgende Ergebnisse:
Bei 76% der Patienten im Magnetfeld werden hervorragende Heilungsresultate erzielt gegenüber 17% in der Kontrollgruppe. Die Versuchsgruppe hat daher einen signifikanten Rückgang von Schmerzen, Taubheits-, Juck- und Kribbelsensationen zu verzeichnen.

  • Milch, P.O., Ott, J.B., Kurtz, R.J., Findl, E., Bio-Research Inc., Farmingdale, New York, USA,

Electromagnetic Stimulation of the Rat Pankreas and the Lowering of Serum Glucose Levels. Trans. Am. Soc. Artif. Intern. Organs 27, 246-249 (1981)
Diabetik-Ratten werden einem spezifischen Magnetfeldbereich ausgesetzt und der Serum-Glukose-Spiegel bestimmt. Die Ergebnisse werden verglichen mit einer Gruppe von Kontrolltieren, die keinem Feld ausgesetzt waren. Das Ergebnis zeigt einen signifikanten Rückgang des Zuckergehaltes bei Tieren im Magnetfeld gegenüber der Kontrollgruppe. Die Normalwerte werden allerdings nicht erreicht.
Interessant ist, daß gesunde Tiere keinen Effekt zeigen. Außerdem gibt es ein Optimalfeld hinsichtlich Frequenzcharakter und Wirkung.
Die besten Daten werden erzielt: Feldinduktionsamplitude: 15 Gauß, Pulsdauer: 350 µsec, Frequenz: 15 Hz. Auch bei Frequenzen von 12,5 Hz oder 20 Hz sind identische, sehr gute Ergebnisse zu erhalten, dagegen sind bei 14 Hz und 16 Hz keine signifikanten Ergebnisse gegenüber der Kontrollgruppe erzielbar. Man vermutet ein Amplitudenfenster.

  • Warnke, U, Tendenzen und Mechanismen zur Wirkung pulsierender Magnetfelder bei Diabetes,

Wissenschaftliche Arbeit, erstellt am Lehrstab der Technischen Biomedizin, Universität des Saarlandes
In dieser Arbeit wird anhand der untersuchten Probanden deutlich ein positiver Einfluß des pulsierenden auf Menschen, die an Diabetes leiden, aufgezeigt.
Mit dem optimierten PEMF lassen sich der erhöhte Blutzuckerspiegel, die Durchblutungsstörungen und der grauer Star als Spätfolgen des Diabetes günstig beeinflussen.

Hypertonie

  • Dikowa, M., E. Krainikowska, NZFLR Sofia, III. Nat. Symposium über MFT Sofia (1995), Das Magnetfeld bei der Reflextherapie bei Hypertonie.

Es wurde eine Studie zur Effektivität des Magnetfeldes bei Kranken mit Hypertonie, basierend auf den Prinzipien der Reflexotherapie, gemacht.
Die untersuchten Kranken wurden in 4 Gruppen eingeteilt in Abhängigkeit von den angewandten Heilmethoden. Aufgrund der Änderungen der Kennziffern der peripheren und zentralen Hämodynamik und die Indikation für ihre Anwendung präzisiert.

  • Bogdanow et al., Optimization of the Effects of Physical and Health Resort Factors in Ischemic Heart Disease and Arterial Hypertension, Ter. Arch. (Rußland) 58/5, 108-111 (1986)

Es wurden 300 Pat. mit Hypertonie und 280 Pat. mit koronarer Herzkrankheit mit niederfrequenten Magnetfeldern behandelt. Die Behandlungsergebnisse waren äußerst positiv. Deshalb empfehlen die Autoren einen verstärkten Einsatz nichtpharmazeutischer Methoden bei der Behandlung dieser Krankheiten.

  • Bakhchcvandzhieva, R., Investigating the Influence of Constant and Pulsed Low-Frequency Magnetic Field in Hypertensives, Kurortologija i Fizioterapija 26 (3), S. 20-25 (1989)

Vorgestellt werden die Ergebnisse eines konstanten und eines pulsierenden niederfrequenten Magnetfeldes bei der Behandlung von 40 Patienten, die. gemäß der WHO, an Hypertonie im Stadium I und II leiden. Die subjektiven Indikationen (Gehirndruck und Herzsensationen) und objektiven (Arteriendruck, Pulsschlag und Elektrokardiogramm) werden hinsichtlich einer Verbesserung bewertet. Tendenz: Patienten, die sich der pulsierenden Magnetfeldbehandlung (PEMF) unterzogen haben, geht es besser. Die Methode, mit niederfrequenten Magnetfeldern Hypertonie zu behandeln, ist technisch einfach und sehr effektiv. Daher wird die Anwendung unter ambulanter Behandlung empfohlen.

  • Popowa, W., N. Stojanowa, A. Elenkowa, Medizinische Universität Sofia, III. Nat. Symposium für MFT Sofia (1995), EchoKg-Bewertung bei Erkrankten der arteriellen Hypertonie nach der durchgeführten, komplexen medikamentösen physikalischen Therapie.

Ziel der gegenwärtigen Untersuchungen sind die vergleichenden Resultate des EchoKG und einige Doppler EchoKG zu analysieren. Unsere physikalische und komplexe medikamentöse Behandlung wurde sowohl in der Diastole als auch in der Systole der linken Herzkammer bei Erkrankten mit leichten essentiellen Hypertonien (diastolischer Druck von 91 bis 104 mmHg) untersucht. Die Erkrankten waren eingeteilt in zwei Gruppen, in der ersten Gruppe (30 Kranke) wurde nur mit medikamentöser Therapie behandelt, in der zweiten (30 Kranke) erfolgte komplexe Behandlung mit medikamentöser Therapie, Kinesiotherapie und PEMF mit einem Feld von 200 Oe, Frequenz 10 Hz und Reizdauer 0,02 Sekunden. Die erhaltenen EchoKG und DopplerKG Resultate zeigen, daß die komplexe Behandlung einen viel besseren Effekt sowohl auf die Systole als auch auf die Diastole der linken Kammer hat.

  • Warnke, U, Tendenzen zum Einfuß der pulsierenden Magnetfelder auf den Stoffwechsel der Blutfette, Wissenschaftliche Arbeit, erstellt am Lehrstab der Technischen Biomedizin, Universität des Saarlandes

In der Literatur sind Untersuchungen beschrieben, daß die Magnetfeldtherapie (MFT) Einwirkungen auf physische und psychische Erkrankungen hat. MFT stellt keinen Placebo-Effekt dar, sondern zeigt signifikante Verbessrungen oder sogar Heilungsmöglichkeiten für viele Leiden. Ermittelt wurde, daß PEMF einen positiven Einfluß auf die Blutfette haben. Obendrein wurde bei den behandelten Personen eine Verbesserung des Gesundheitszustandes festgestellt. Es trat eine fast vollständige Normalisierung der Cholesterin-, Triglycerid- und Lipoproteinwerte auf, obwohl bereits viele Behandlungsversuche fehlgeschlagen waren.
Die MFT soll nicht als Wunderwaffe dargestellt werden, es soll aber daraufhingewiesen werden, daß es neben den schulmedizinischen Behandlungsmethoden noch eine alternative Möglichkeit gibt. Nebenwirkungen sind bei der MFT nicht bekannt.
Die Großmutter des Autors ist mit MFT bei Diabetes mellitus mit gutem Erfolg behandelt worden.

Durchblutung, Sauerstoffpartialdruck - pO2

  • Lau, B.H.S., Department of Microbiology, School of Medicine, Loma Linda University, USA, Effects of Low Frequency Electromagnetic Field on Blood Circulation, Scientific Report (1982)
Mit Hilfe des Geräte Biopulse (PEMF 2-50 Hz, max. 100 Gauß) werden an Personen zwischen 12 und 65 Jahren die Grundmechanismen der Magnetfeldtherapie getestet. Dabei werden die früheren Versuche des Fachbereiches Biologie, Universität des Saarlandes, mit gleichem Gerätematerial wiederholt und erweitert. Untersucht wird die Blutfließgeschwindigkeit in der Radialarterie und der pO2 am Daumenballen.
1. Bei Frequenzen unter 5 Hz kann keine Wirkung festgestellt werden, bei 10 Hz ist eine leichte Zunahme (70%) der Blufließgeschwindigkeit zu verzeichnen.
2. Signifikanter Anstieg des Blutflusses ist bei 90% der getesteten Personen im Frequenzbereich zwischen 12 und 20 Hz feststellbar. Bei 60% der Tests steigt der Blutfluß um 200-400% bei 12 Hz.
3. Die besten Ergebnisse zeigen sich bei 5 Gauß Induktion, bei 10 Gauß werden die Ergebnisse weniger reproduzierbar.
4. Bei 42 Personen ändert sich weder Blutdruck noch Pulsrate, aber bei 12 Probanden ist beides während des Versuches leicht angehoben, während bei 45 Personen ein Sinken beider Größen auftritt.
Da Blutfließgeschwindigkeit = Blutdruck zu Widerstand bedeutet, wird zusätzlich die Dilatation der Arterien untersucht. Dazu wird an 64 Personen der pO2 gemessen.
Bei 90% der untersuchten Probanden steigt der O2-Partialdruck im Magnetfeld bei Frequenzen von 12 bis 20 Hz um das 4fache an. Der Anstieg ist linear und erreicht sein Maximum in 10 bis 15 Minuten. Der hohe Level bleibt mehrere Stunden erhalten. Bei 15% der Personen wird bereits nach 2 bis 3 Minuten ein sehr steiler Anstieg des pO2 gemessen. Damit sind die Saarbrücker Ergebnisse exakt reproduziert worden.

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  • Lau, B.H.S., Department of Microbiology Loma Linda University, CA, USA, Effects of Low Frequency Electromagnetic Field on Blood Circulation,

Es wird über die Wirkungen von niederfrequenten elektromagnetischen Feldern auf die periphere Blutzirkulation berichtet. In dieser Studie liegen die Bereiche für Amplitude und Frequenz bei 5-20 Gauß und bei 2-20 Hertz.
1) Bei einer Behandlung mit PEMF mit einer Frequenz von 5 Hz oder weniger zeigte sich bei 75% der Probanden keine Änderung der Blutfließgeschwindigkeit an Brust und Kopf. Bei 25% der Personen zeigte sich aber ein schwacher Anstieg des Blutflusses zwischen 50 und 120% über der Basisline.
2) Bei einer Frequenz von 12 und 20 Hz trat eine signifikante Erhöhung des Blutflusses bei 90% der behandelten Personen auf. Bei 60% der Personen gab es eine 200 bis 400%ige Erhöhung des Blutflusses bei 12 Hz. 40% der Personen hatten die maximale Erhöhung bei 15 Hz und 20% der Personen bei 20 Hz.
3) Die beste Antwort gab es bei einer Intensität von 5 Gauß. Bei 10 bis 20 Gauß waren die Ergebnisse weniger reproduzierbar.

  • Warnke, U., Survey of Some Working Mechanisms of Pulsating Electromagnetic Fields (PEMF)

Bioelectrochemistry and Bioenergetics 27, 317-320 (1991)
Das PEMF fördert den transmembranalen Transfer von H+ Ionen in die Blutgefäßwände. Dabei spielt gleichzeitig ein Elektrostriktions-Phänomen infolge der Blutgefäßwandpolarisation eine wichtige Rolle in der Funktion der Rezeptorsysteme. Folgende Änderungen als gemessene Indikatoren der Wirkungen des PEMF deuten auf die Beeinflussung des H+-Ion:
1) Der pH-Wert ist an der Blutgefäßwand niedriger und gleichzeitig ist der pCO2 in den Kapillaren hoch, wobei Sauerstoff vom Hämoglobin getrennt wird. Dieser Effekt hat einen hohen Gewebe-pO2 Wert und eine Arteriolen- und Venolendilatation zur Folge.
2) Ein niedriger pH-Wert in der zerebrospinalen Flüssigkeit (4. Ventrikel) und im angrenzenden Gewebe erhöht die Atmungsamplitude.
3) Ein geringer pH-Wert in dem Vaguszentrum reduziert die Herzschlagfrequenz.
4) Der pH-Wert bestimmt die Netcharge von Proteinen und das Niveau der Enzymaktivitäten und Makrophagen.
5) Ein geringer pH-Wert in den Gefäßwänden erhöht die Sensitivität der Barorezeptoren, die durch Mikrovibration während mechanischer Elektrostriktion stimuliert werden und die folglich den zentralen Sympathicotonus reduzieren.
Daraus zeigt sich, daß der Transfer von H+ Ionen im Blut und von der Blutphase in das Gewebe, ein primärer Arbeitsmechanismus dieses Typus von PEMF ist.

  • Kordjukov, E.V., Städt. Krankenhaus Nr. 17, Zentralinstitut für Physikal. Therapie und Physiotherapie und Lehrstuhl für Klin. Chirurgie, Medizin. Institut von Kuibishev, Rußland,

Über die Anwendung von Magnettherapie an Patienten mit arteriellen Verschlusskrankheiten, Voprosy kurortologii, fizioterapii i lecebnoj fisiceskoj kultury 34, 227-229 (1969)
Der Autor zitiert russische Arbeiten, die als Folge der Einwirkung magnetischer Energie auf den Organismus: - ein Anwachsen des Membranpotential der Erythrocyten,
- ein Ansteigen des Sauerstoffgehalts im Gewebe,
- eine schmerzlindernde Wirkung,
- Gefäßerweiterung festgestellt haben.
Die Therapieanwendung sieht folgenden Plan vor: In den ersten zwei Tagen 10 Minuten Behandlung, alle zwei Tage Verlängerung der Dauer um 5 Minuten. Nach 15 Tagen allmähliche Senkung der Dosis bis auf Anfangspegel, da das MF einen Kumulationseffekt hat. Zur Beurteilung der MF-Wirkung eignet sich: Arterienoszillographie, Hautthermometrie, Tonusmessung der Wadenmuskulatur, Blutanalyse
Untersucht wurden 179 Patienten, 87 davon mit arteriosklerotischen Erkrankungen. Die Behandlung mit MF war sehr wirkungsvoll. Bei den Patienten verbesserte sich die Durchblutung des Gewebes; Haare und Nägel wuchsen schneller und wurden elastischer. Zum größten Teil verheilten Wunden und Risse. Bei über 90% der Patienten verbesserte sich der Allgemeinzustand; der Schlaf normalisierte sich, die Erregbarkeit des vegetativen Nervensystems verringerte sich.

Herzdurchblutung

  • Sorokina, Podvigina, Selishchev, Krylova (Rußland), Use of a Low-Frequency Magnetic Field in the Combined Treatment of Middle-Aged and Elderly Patients with Ischemic Heart Disease and Osteochondrosis of the Cervico-Thoratic Spine. Vopr. Kuortol. Fizioter. Lech. Fiz. Kult. 2, 18-22 (1989)

Die Studie untersucht den Effekt von MFT auf senile und präsenile Patienten mit koronarer Herzkrankheit. Sie zeigt unter der Behandlung mit MFT eine Verbesserung der Selbstregulation der Herztätigkeit und eine Verminderung ischämischer Schmerzen. Weiterhin wird eine Verbesserung im Ansprechen auf die Behandlung von Arrhythmie bei Patienten mit Extrasystolen, eine Kompensation des negativen inotropen Effekts von Propanolohydrochlorid und eine Verbesserung der Ausdauerleistung.

Literaturhinweise zur Therapie mit pulsierenden elektromagnetischen Feldern (PEMF) Seite 2